Fastenprediger

Seit 2017 übernimmt Andreas M. Bräu die traditionelle Fastenpredigt zum Starkbierfest im Gasthof Schatten in Partenkirchen. Dazu schlüpft er in die Rolle von Pater Andreas, einem Mönch von St. Anton, der Politikern und Honorationen die Leviten liest. Nach einem fulminanten Einstand im Jahr 2017 wird Bräu jährlich diese Aufgabe übernehmen, zu der er textet, moderiert und spielt.

„Allergrößte Hochachtung für Deine Fastenpredigt - fein mit Florett gefochten, zu keiner Zeit beleidigend mit viel inhaltlicher Wahrheit. Chapeau!“ – Elisabeth Koch, CSU

Wolfgang Kaiser, Münchner Merkur:

Neuer Fastenprediger begeistert

Spöttisch, bissig, unverblümt

Die Premiere ist gelungen: Andreas M. Bräu hat als Fastenprediger alle Register gezogen und das Publikum im Saal des Gasthof Schatten begeistert.

Der Ur-Partenkirchner Bräu, schon seit Jahren Autor, Schauspieler und Moderator, hat genau die dazu passende Figur als Pater aus dem Antonikloster gefunden, um souverän sprechend und heiter mahnend den Josefibock, der im Schatten ausgeschenkt wird, auf genau die Art zu präsentieren, dass Gelächter am laufenden Band angesagt ist. Landrat Toni Speer, der wohl die höchste Anerkennung erhielt, sagte: „Sehr guad war’s.“ Elisabeth Koch, die eher weniger gelobt wurde, meinte: „Besser so, als gar nicht erwähnt.“ 2. Bürgermeister Wolfgang Bauer gab dem Prediger ein „sehr gut“.

Klaus Munz, Kreisbote:

Dann gab es natürlich in diesem Jahr eine hohe Erwartungshaltung im Saal an den Fastenprediger. Und dann kam er: “I war da Neie”, stellte sich Andreas Bräu kurz vor. Und zwar als “Pater Andreas, drob`n von Sankt Anton – einem Ort mit guten Überblick über Land und Leute! So streifte der 30-jährige gebürtige Partenkirchner, nicht nur studierter Politologe, sondern auch bestens in der Region als Schauspieler und Autor bekannt, bei seiner Premiere nicht nur die Lokalpolitik, sondern wagte auch Ausflüge in die Region. So hatte der Ur-Einheimische Fastenprediger in seiner Mönchskutte den Saal fast eine Stunde lang voll im Griff, gestaltete redegewandt und pointenreich seinen Auftritt. So sah man im Gasthaus Schatten eine sehr gelungene Premiere von Andreas Bräu. “Niveauvoll”, urteilte ein Partenkirchner an vorderster Front. Auch der Grainauer Werner Sappa lobte die “breite Palette und die gut verständliche Sprache” des Protogonisten. “Er lebt halt im Umfeld und ließ gekonnt Dank Info`s aus erster Hand gehörig Lokalkolorit einfließen. Wie es sich halt für eine ordentliche Fastenpredigt gehört! Andreas Bräu sorgte für einen bis auf den letzten Platz besetzten Schatten-Saal. Großer Applaus!